Ich poliere dein Gelcoat mit meiner eigenen Politur auf Hochglanz und schütze es danach mit einer Keramikversiegelung, die lange hält. Von einem, der selbst seit Jahren segelt.
Die Fläche, die jeder zuerst sieht und die am meisten abbekommt: Sonne, Salzwasser, Fender. Ich bringe die Bordwand vom Wasserpass bis zur Scheuerleiste zurück auf Hochglanz.
Mit Keramik bleibt weniger Schmutzrand, Salzwasser läuft ohne Flecken ab.
Matte, leicht verkratzte Fenster werden wieder klar. Mit Keramik perlen Regen und Gischt ab, die Sicht bleibt frei.
Acrylglas verträgt keinen Alkohol, keine Lösemittel und kein Silikon. Ich nutze dort nur acrylgeeignete Mittel, mit wenig Druck und niedriger Drehzahl.
Der Aufbau bekommt die meiste Sonne und kreidet oft schneller als der Rumpf. Seine glatten Flächen behandle ich genauso sorgfältig wie die Bordwand.
Die rutschfeste Decksstruktur bleibt unberührt und griffig.
Hier rate ich von Keramik ab. Sie macht Flächen sehr glatt, und im Cockpit steht man nass, barfuß und bei Lage. Sicherer Halt geht vor.
Süllränder und Backskistendeckel poliere ich gern auf, Trittflächen bleiben griffig.
Die Politur bringt den Glanz zurück, die Keramik sorgt dafür, dass er bleibt. Keramik konserviert genau den Zustand, auf den sie kommt. Deshalb trage ich sie direkt nach meiner Politur auf, wenn die Fläche glatt, sauber und entfettet ist.
Salz, Schmutzrand und alte Wachsreste runter, Zustand prüfen.
Nur wo nötig und so sparsam wie möglich. Gelcoat wächst nicht nach.
Mit meiner eigenen Politur, bis die Fläche Tiefe hat.
Entfetten, beschichten, mindestens eine Nacht trocken aushärten.
Keramik gilt oft als teures Extra. Bei mir ist sie fair kalkuliert, damit sie nach der Politur die normale Wahl ist.
| Wachs | Versiegelung | Keramik | |
|---|---|---|---|
| Haltbarkeit | kurz | mittel | lang |
| Abperleffekt | lässt schnell nach | gut | sehr stark |
| Nachbehandeln | mehrmals pro Saison | jede Saison | deutlich seltener |
Ich poliere jedes Boot so, wie ich mein eigenes poliere.
Ich segle seit Jahren und poliere seit langem Boote, meine eigenen und die von Freunden am Steg. Dabei habe ich viele Mittel ausprobiert und bin bei meiner eigenen Politur geblieben, weil sie Glanz bringt und das Gelcoat schont.
— Gero Didszun, Vomesa Marine
Für den Rumpf ja, am besten im Winterlager oder kurz vor dem Kranen. Aufbau und Scheiben gehen auch am Liegeplatz.
Deutlich länger als Wachs oder eine klassische Versiegelung. Wie lange genau, hängt von Sonne, Salzwasser, Fenderkontakt und Pflege ab. Bei der Übergabe sage ich dir, wann Auffrischen sinnvoll ist.
Mit klarem Wasser und einem milden, pH-neutralen Bootsreiniger. Scharfe Reiniger und Polituren mit Schleifanteil meiden, sie greifen die Schicht an.
Ja. Keramik braucht zum Aushärten trockene Luft und mindestens eine Nacht ohne Regen und Tau. Ich plane den Termin in der Halle oder bei stabiler Wetterlage.
Ein paar Angaben und 2–3 Fotos genügen. Du bekommst ein festes Angebot, unverbindlich.